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Moritz Bättig 30.01.2019
cryptocurrency

Sind Kryptowährungen massentauglich?

Sie sind in aller Munde, die Kryptowährungen. Digitale Zahlungsmittel ohne grossen Einfluss von Staaten und Banken, entwickelt auf der Basis neuster Blockchain-Technologien. Gehandelt (An- und Verkauf) werden die Währungen auf digitalen Marktplätzen wie coinbase.com und bitcoin.ch. Menschen und Organisationen können Kryptozahlungsmittel akzeptieren. Weltweit gibt es bereits mehrere Tausend Cyberwährungen. Dabei sind Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) mit dem grössten Volumen die Platzhirsche.

Die synthetischen Währungen basieren auf dem Urprinzip von Angebot und Nachfrage. Knappes Angebot und grosse Nachfrage lassen den Wert (Kurs) der entsprechenden Krypto automatisch steigen und umgekehrt. Meldungen über fantastische Buchgewinne wechseln sich ab mit Negativmeldungen über massiven Wertzerfall. Nach starken Kursgewinnen in den letzten Jahren fallen die Kurse der Kryptowährungen seit einem halben Jahr wieder. Die Menschen sind verunsichert: Einerseits lockt die vermeintlich schnelle Rendite, anderseits droht das Risiko des hohen Verlustes. Tägliche Pressemeldungen zu diesen Themen verstärken die Verunsicherung. Weiter muss die Kryptowelt das Vertrauen schaffen, dass die virtuellen Währungen vor Missbrauch sicher sind. Auch hier schaden Meldungen über mögliche Sicherheitslücken der Akzeptanz. Dazu kommen die grosse Komplexität und die Intransparenz auf den Plattformen, auf denen solche Währungen gehandelt werden. Entsprechend lautet das Fazit heute: Ein Grossteil der Menschen ist nicht auf Krypto eingestiegen.

Ist das überall so?

Nein, in Ländern mit hoher Inflation flüchten die Menschen in die Kryptowährungen. Sie wollen ihre Ersparnisse wie die Altersvorsorge vor der zerfallenden Landeswährung in die Kryptowährung retten. Ein heisser Lauf, wenn die entsprechende Kryptowährung einbricht – und damit auch ein möglicher Auslöser für Unruhen im Volk.

Kann die Gründung eines Schweizer Crypto Valleys eine Wende bringen?

Grundsätzlich ja, denn die Idee einer grenzenlosen, synthetischen Währung ist im Ansatz gut. Die Menschen hier vertrauen jedoch eher Währungen, die durch die Grundwerte eines Landes abgesichert sind. Die Schweiz als neutrales Land im Herzen Europas mit eigener Grundwährung und einem starken Finanzplatz bietet sich da als Ausgangspunkt für Kryptowährungen geradezu an. Das Crypto Valley im Kanton Zug zieht Krypto- und anverwandte Firmen in die sichere Umgebung der Zentralschweiz. Die Schweiz garantiert nicht für die einzelne Kryptowährung, bietet aber für die Kryptofirmen einen seriösen und stabilen Standort. Wir können gespannt bleiben, was wir vom Zuger Valley in Zukunft sehen werden. Bis dahin gilt: Die Kryptowährungen müssen stabiler, transparenter und sicherer werden, damit die Masse darauf einsteigt.

Eine gute Übersicht über den aktuellen Stand insbesondere des Bitcoins sowie Erklärungen zentraler Begriffe finden sich in diesem Artikel der Neuen Züricher Zeitung.

Verfasser: Moritz Bättig, PEAX AG