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Ivano  Coletto 14.03.2018
ruben dos santos 235386 unsplash

Identifikation von Mobilfunk-Nutzern in der Schweiz

BÜPF und VÜPF Revision

Per 1. März 2018 trat das revidierte Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) zusammen mit der dazugehörenden Verordnung (VÜPF) in Kraft. Das Gesetz regelt die Rolle von Netzanbietern und Telekom-Unternehmen in der Verfolgung von Straftaten im Internet (Lawful Intercept). Während Anbieter von öffentlichen WLAN-Netzen nur teilweise verpflichtet sind, ihre Nutzer zu identifizieren, sind die Telekom-Anbieter in jedem Fall verpflichtet, die Idenfitikation ihrer Kunden sicherzustellen. Bei Mobile Devices wird ein Benutzer in der Regel über die SIM Karte seines Mobile Device erkannt. Die SIM-Karte wird mit einem Vertrag zusammengeführt, in dem die identifizierenden Informationen enthalten sind. Schon heute bestand eine Identifikationspflicht für Abo- und Prepaid-Kunden, neu ist aber, dass zusammen mit der Registrierung (z.B. beim Kauf einer Prepaid SIM-Karte) eine gut lesbare Ausweiskopie archiviert werden muss. Nur damit kann die Identifikation in jedem Fall sichergestellt werden. 

Neben der inhaltlichen Informationspflicht sind zusätzlich Fristen einzuhalten. Zum Teil sind die Unternehmen zu einer Reaktion unter einer Stunde verpflichtet.  Daraus resultieren komplexe Anforderung an die Datenbeschaffung aus CRM-Systemen und Langzeitarchiven. Gleichzeitig gilt es systemübergreifende Log-Informationen zu beschaffen, wenn nötig aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Alle Daten sollten möglichst einfach und konsolidiert zugänglich sein – je einfacher desto besser für die Unternehmen. Zudem stellt der Datenschutz eine grosse Herausforderung dar, insofern nur Daten von verdächtigen Personen, nicht aber der übrigen Netzteilnehmer, aufbereitet und übergeben werden sollen.

Identification – consider it done!

Am sinnvollsten ist es, den Onboarding-Prozess so zu gestalten, dass alle Informationen vorhanden und sicher zugänglich sind. Da ein Vertragsabschluss heute nicht mehr nur physisch, sondern in vielen Fällen auch online erfolgt, benötigt es einen Prozess, der medienbruchfrei sowohl im Shop als auch online anwendbar ist. Die Identifikation muss in jedem Fall nachvollziehbar und auditierbar sein.  

PEAX bietet hier einen optimalen Lösungsansatz: den PEAX Identity Check. Der Service kann aus verschiedenen Modulen zusammengestellt werden. Aus Bilddateien des Identifikationsdokuments (ID/Pass) und einem Selfie lesen wir vollautomatisiert die Daten aus. Gleichzeitig können die gewonnen Informationen validiert werden (zum Beispiel eine Altersprüfung). Mit unserer Face Recognition verifizieren wir, dass die Person und der Ausweis übereinstimmen. Die Prüfresultate können von berechtigten Mitarbeitenden eingesehen oder mittels einer manuellen Prüfung (4-Augen Prinzip) freigegeben werden. Alle Prüfschritte und anderen Aktivitäten werden geloggt und nach Abschluss in einem Report als XML oder direkt in einem Report (PDF/A) zur Verfügung gestellt. Der gleiche Prozess kann im Shop oder Online angewandt werden. 

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